Die Jury hat entschieden: Die Preisträgerinnen und Preisträger der Goldenen Tanne 2025 sind Marianne und Werner Zosel, Khair-u-Nisa Nizi Sampaio e Castro, Aurora Fejza, Anisa Shabani sowie Michael Hartmann.
Marianne und Werner Zosel wurden für ihr langjähriges und kontinuierliches Engagement in der Kirchengemeinde St. Paulus ausgezeichnet. Über viele Jahre hinweg haben sie verschiedene ehrenamtliche Aufgaben übernommen, darunter Küster- und Hausmeistertätigkeiten, und waren stets verlässliche Ansprechpartner in allen Belangen der Gemeinde. Ausschlaggebend für die Ehrung war für die Jury insbesondere die außergewöhnliche Beständigkeit ihres Einsatzes.
Khair-u-Nisa Nizi Sampaio e Castro erhielt die Auszeichnung für ihr vorbildliches Engagement in ihrem Stadtteil. Mit dem Verein Cassiopeia setzt sie sich mit großem Einsatz für Bildungsgerechtigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein. Darüber hinaus engagiert sie sich unter anderem im MiniTabu, im AK Vielfalt sowie in der gUG Vielfalt, in der sie Verantwortung als kooptierte Geschäftsführerin übernimmt. Für die Jury ist sie ein Vorbild für viele junge Menschen, und sie ist überzeugt, dass der Stadtteil noch lange auf ihr Engagement bauen kann.
Aurora Fejza und Anisa Shabani wurden für ihr Engagement im Café Cassiopeia ausgezeichnet. Jeden Dienstag gestalten die beiden 15-Jährigen im Haus Vielinbusch ein offenes Angebot mit Kaffee, Kuchen und Begegnung. Darüber hinaus sind sie in einer albanischen Tanzgruppe aktiv und bringen ihre Kreativität in Mal- und Bastelangeboten ein. Mit der Auszeichnung wollte die Jury gezielt das junge Engagement fördern und würdigen.
Einen Ehrenpreis erhielt Michael Hartmann für seinen langjährigen Dienst als Bezirkspolizist und Jugendkontaktbeamter in Tannenbusch. Ausschlaggebend für die Ehrung war sein vorbildlicher Einsatz für die Menschen im Stadtteil, der weit über die bloße Erfüllung seiner dienstlichen Aufgaben hinausging.
Wir danken den Jurymitgliedern Claudia Lucht und Dr. Ronald Jabs herzlich für ihre wertschätzenden und bewegenden Laudationen. Ebenso bedanken wir uns bei Christel Wobig-Lavenson für die rührenden Anekdoten, mit denen sie das Engagement von Michael Hartmann eindrucksvoll gewürdigt hat.